Orientierung, Gemeinschaft und Abenteuer
Von 28. bis 30. August 2026 fand die Nordwaldwache der Pfadfindergruppe Gföhl statt. Die Nordwaldwache ist eine mehrtägige Wanderung, die alleine absolviert werden muss. Zusätzlich gilt es, unterschiedlichste Aufgaben zu lösen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer marschierten durch verschiedene Gebiete des Waldviertels, die sie vor Herausforderungen in den Bereichen Orientierung, Selbstständigkeit und Ausdauer stellten.
Die Nordwaldwache wurde ursprünglich 2006 von Stephan Fletzer und Thomas Strohmayer (†) ins Leben gerufen und hat sich als Höhepunkt der Ranger/Rover-Zeit etabliert.
© Pfadfindergruppe Gföhl
Ablauf
Die Teilnehmer wurden auf unterschiedlichen Routen ausgesetzt und mussten ihren Weg ausschließlich mit Karte, Bussole und eigenem Orientierungsvermögen bewältigen. Elektronische Navigationshilfen waren nicht erlaubt. Ziel war es, festgelegte Beobachtungs- und Anlaufpunkte selbstständig zu erreichen und dabei die im Logbuch vorgegebenen Aufgaben zu erfüllen.
Ein besonderes Element der Nordwaldwache war die Übermittlung von Informationen mittels Morsebotschaften. An definierten Punkten erhielten die Teilnehmer Hinweise auf ihr nächstes Ziel. Gleichzeitig standen Sicherheit, Verantwortungsbewusstsein und die Einhaltung der Pfadfindergrundsätze stets im Mittelpunkt.
Besonders erfreulich ist, dass Casandra B., Athenais L., Florian L., Rainer B., Michaela P., Markus N. und Anna T. die Nordwaldwache 2026 erfolgreich absolvierten. Herzlichen Glückwunsch!
© Pfadfindergruppe Gföhl
Betreuung und Versorgung
Für die Organisation, die Routenbetreuung, die Morseübermittlungen sowie die Versorgung waren zahlreiche Mitglieder des Nordwaldwache-Teams im Einsatz. Das Team besteht ausschließlich aus Absolventinnen und Absolventen der Nordwaldwache und ist nun um sieben weitere Absolventinnen und Absolventen gewachsen.© Pfadfindergruppe Gföhl




